DER GESANG DES SCHERENSCHLEIFERS PDF

Kajidal Please listen to these very sacred mantras with a clean body and a pure mind to enhance your spiritual progress. This action cannot be undone! So, the spiritual aspirant could endeavor to realize his unity with the Divinity by Mantra chanting. Edit Profile View as Public Logout.

Author:Voshicage Goltigar
Country:Netherlands
Language:English (Spanish)
Genre:Relationship
Published (Last):28 June 2011
Pages:114
PDF File Size:16.34 Mb
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ISBN:950-7-38918-866-9
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Besonders dankbar aber war er, dass er nicht mehr den ganzen Tag allein auf dem Feld sein musste. Am Anfang hatte er sich nicht zu helfen gewusst und einfach mit dem Pferd gesprochen, dem er den Namen Mah gegeben hatte. Er war also davon ausgegangen, dass es ihn verstanden hatte und so hatte er weiter mit seinem Pferd gesprochen. Diese Freundschaft zeigte sich zum Beispiel auf dem Weg zum Markt. Herr Weng wollte gerade mit seinem — mittlerweile fast erwachsenen — Sohn eine Mittagspause machen und sich in den Schatten eines Baumes setzen.

Sein Sohn versuchte hinterherzulaufen, aber der alte Bauer stand nur da und blickte stumm zu den Bergen. Der glaubte einmal mehr, ganz genau verstanden worden zu sein. Der Nachbar verabschiedete sich und ging verwirrt nach Hause. Allerdings kannten sie auch nur ihr gutes altes Pferd Mah. Es soll doch mein Pferd werden?

Der schlug auf dem Boden auf und schrie vor Schmerzen. Ein Arzt musste kommen und bald war klar, dass er sich beide Beine gebrochen hatte. Das ist jetzt wirklich furchtbar schlimm …! In der folgenden Woche kam der Nachbar nicht und das fand Herr Weng auch gut so.

Als er nach einer Woche zum ersten Mal nach dem Unfall seines Sohnes wieder auf den Markt ging, herrschte dort ein reges Treiben. Dort haben wir die Leute in der Stadt am Wasserfall besucht … die haben es uns gesagt und es hat mir seither immer geholfen. Ich hatte bis dahin gedacht, der habe die Geschichte nicht nur aufgeschrieben, sondern sie sich auch ausgedacht. Jede Geschichte besteht aus vielen Teilen, die erst zusammen eine Geschichte ergeben.

Das alles bedeutete ein und das selbe. Doch Mah verstand, dass sie eine Freundin war, wenn die anderen jungen Stuten aufgeregt irgendwo hinrennen wollten und trotzdem auf die noch ganz junge und etwas langsamere Mah warteten, damit sie gemeinsam hinlaufen konnten. Aber es konnte auch noch viele andere Bedeutungen haben, welche immer ganz von der Situation abhingen, in der gewiehert wurde. Jeder andere konnte das auch — so dachte Mah zumindest am Anfang.

Mah verstand nicht, dass die anderen Pferde so aufgeregt waren wegen dieser kleinen Zweibeiner. Sie konnte so etwas nirgendwo auf den Weiden finden und sie hatte sehr viel Zeit damit verbracht, danach zu suchen.

Mah dachte noch, sie wollten ihr die Seile zum essen anbieten, aber dann wickelten sie ihr einen Strick um den Hals und um den Kopf. Mah empfand das noch immer nicht als Grund zur Sorge. Sie konnte doch nicht einfach weg … ohne ihre Mutter und ohne ihre Freundinnen.

Wie konnten sie verstehen, was Mah meinte, wenn sie nicht hinsahen. Im Dorf unter lauter Menschen bekam Mah dann wirklich etwas Angst — sie war doch noch nie von den anderen Pferden getrennt gewesen.

Dann sah sie den einen kleinen Mann, der ihr immer Essen gebracht hatte. Mah war wirklich sofort beruhigt … allein, weil sie jemand verstand. Sie sah sich noch ein paar Mal um. Ihre Mutter blieb am Ende der Weide stehen und sah ihr ganz ruhig und mit hoch erhobenem Kopf nach. Sie hatte noch nie Berge gesehen und nun liefen sie schon seit Tagen darauf zu. Statt dann zu warten oder vorzugehen, schlug dieser Mann mit einer Peitsche nach dem Pferd.

Mah konnte sehen, wie weh das tat, denn das Pferd zuckte zusammen, wieherte und beeilte sich zu machen, was der Mensch wollte. Mah verstand das alles nicht und war am dritten Tag auch sehr aufgeregt. Ein kleiner, dicker Mann war gekommen und hatte ihr einfach das Maul aufgerissen und sich dann ihre Hufe zeigen lassen. Dabei hatte er die ganze Zeit mit einer kleinen Peitsche herumgespielt. Mah versuchte diesem Mann klarzumachen, dass er ihr damit Angst machte, aber er schaute ihr ja nicht mal in die Augen, wie konnte er da etwas verstehen?

Am gleichen Nachtmittag kam ein alter Mann zu dem Platz auf dem sie lagerten und sah sich um. Mah bemerkte sofort, dass er nicht einfach nur kurz guckte, sondern sie wirklich ansah, ihr in die Augen blickte und ihr begegnete, wie einem anderen Lebewesen und nicht wie einem toten Stein.

Sie blieb ganz ruhig, denn sie wusste ja vom Hinsehen, dass Zweibeiner genau so viel oder wenig Angst vor Pferden haben, wie umgekehrt. Als er ihr ins Maul schauen wollte, legte er ihr erst sanft die Hand auf die Nase. So wusste Mah schon was er wollte und machte ihr Maul ganz weit auf.

Der alte Mann hatte sofort gemerkt, dass Mah genau aufpasste, was er wollte und dann mitspielte. Der alte Mann war sehr zufrieden mit ihrem Entgegenkommen und die Tatsache, dass der alte Mann mit ihr zufrieden war, machte Mah zufrieden. Nun war auch der Mann der sie hergebracht hatte sichtlich zufrieden. Der alte Mann nahm sie mit und Mah wieherte vor Freude.

Der Mann war sichtlich stolz, das konnte Mah sehen, als er sie auf dem Weg nach Hause den anderen Menschen zeigte. Er nahm sie mit auf einen Hof, wo schon eine Frau mit einem kleinen Kindermenschen auf ihn wartete. Sie hatte zuerst ein wenig Angst vor Mah, was die sofort verstand, denn sie konnte ja sehen, dass sie sich um ihr Kind sorgte. Und es wurde noch besser. Es erinnerte sie an ihre alte Weide. Als sie abends nach Hause gingen, war der Alte sehr dankbar.

Sie wusste nun nicht nur, wo das leckere Zeug herkam, sie bekam jetzt auch jeden Abend eine Extra-Portion davon. Die Anderen schienen nicht so erfolgreich beim gemeinsamen Anbau mit ihren Menschen zu sein, denn sie waren mager und hatten wunde Stellen von Sporen und Peitschen. Mah verstand sich hervorragend mit ihrem Zweibeiner und er half auch wirklich gut bei der Arbeit auf dem Feld. Sie verstand ihn zwar immer noch etwas besser, als er sie verstehen konnte, aber das machte nichts.

Mah glich das einfach durch etwas genaueres Hinschauen aus. Bis zu diesem einen Tag. Aber er verstand eben immer noch nicht alles, weil er nicht immer so genau hinsah, wie ein Pferd das tat. Mah hatte gesehen, wie der Hengst gezuckt hatte, als der Bauer den Bauchgurt festzog. Ihr Enkel, der junge Hengst, reiste weit mit dem Araber, bis nach Spanien, wo dann auch er irgendwann eine Stute kennenlernte und mit ihr Fohlen bekam. Mahs Urenkelin war geboren und sie hatte wieder eine Tochter — Mahs Ur-Urenkelin, die mit einem spanischen Edelmann nach Amerika, in die damals noch nagelneue Welt, auswanderte.

Dort hatte sie ihren Zweibeiner irgendwie aus den Augen verloren und mit ein paar weiteren herrenlosen Pferden wieder als Wildpferd gelebt. So ging es immer weiter. Auch wenn Mah heute nicht mehr lebt, ist durch ihre Kinder, Enkelkinder und Urenkel ihre Geschichte immer noch nicht zu Ende.

Dabei fiel Marco ein, dass auch er nach der Schule zu Hause erwartet wurde. Was ist deine Frage? Marco war etwas erschrocken. Er wollte doch eigentlich nur schnell wissen, wo er den Elefanten sehen konnte. Der Zirkus-Direktor beugte sich vor. Nur die Kamele schauten weiter gelangweilt vor sich hin und die Pudel sprangen ihnen zwischen den Beinen herum. Der Zirkus-Direktor setzte sich den Zylinder wieder auf. Zuhause fragte er um Erlaubnis und nach dem Essen rannte er so schnell er konnte in den Park.

Auf dem Platz am Fluss war ein riesiges Zelt aufgebaut. Drinnen sah es aus wie auf einer Baustelle. Auf bunten Kisten am Eingang stand der Zylinder des Direktors. Endlich … der Elefant! Ich hab ein Foto von meinem Papa, als er noch ein Baby war und im Hintergrund steht genau dieser Elefant! Marco fing wieder an zu grinsen.

Das konnte er sich besser vorstellen. Sagt Gute-Nacht, ihr zwei! Der Elefant brummte noch einmal laut und Marco drehte sich noch einmal zu ihm um. Dann drehte sich der Elefant und ging in seine Ecke … dabei fiel Marco etwas auf. Er wollte gerade fragen, was das sei, als Susi wieder gerufen wurde. Marco musste auch nach Hause. Er verabschiedete sich von Susi und ihrem Vater, dem Direktor und ging nach Hause. Nur von der Kette sagte er nichts … er musste erst herausfinden, was es damit auf sich hatte und wollte auch nicht, dass seine Mutter Angst um ihn oder vor dem Elefanten bekam.

Nach einer ganzen Drehung setzte er die Clowns wieder vorsichtig ab. Es war nicht nur ein echtes, sondern auch noch ein rohes Ei gewesen.

Das Publikum raste vor Begeisterung. Er hatte keine Ahnung gehabt, wie stark so ein Elefant wirklich sein konnte. Die Aussicht auf ihm zu reiten war so aufregend, dass er diese Frage schnell wieder vergessen hatte.

Dann war Marco an der Reihe. Susi beugte sich von oben herunter und streckte Marco die Hand entgegen. Die Haut dort oben war besonders faltig und gleichzeitig besonders weich und warm.

Pass auf …!

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